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Du bist blind geworden...

- Du siehst weder den Balken in Deinem eigenen Auge,

noch siehst Du die Wand hinter Dir,

vor der Du stehst.

 

Diese Wand ist Dir vielleicht nicht bewusst. Aber diese Wand verhindert so viel:

dass Du in Dich selbst eintauchst, Dich selbst kennenlernst, Deine Innenwelt kennenlernst, sie annimmst, einnimmst und erfüllst mit Deiner eigenen Liebe,

dass Du Deine Vergangenheit kennenlernst und heilst,

dass Du Deinen Ursprung wieder findest.

Sie verhindert, dass Du verstehst woher Du kommst,

wer Dich geschickt hat und warum Du da bist,

wieviel WUNDERBARES IN DIR verborgen ist,

wieviel Inspiration, Aufklärung, Heilung, Hilfe auf Dich wartet,

wieviel Wandlung und Befreiung in Dir möglich ist...

und sie verhindert noch so viel mehr!

- Diese Wand ist Deine Blockade!

 

Doch solange Du nach vorne schaust und Dich mit Deiner Zukunft und mit Deiner Umwelt beschäftigst, wird sie Dir nicht bewusst, obwohl sie immer da ist...


  • Du bist Dir selbst nicht wichtig, kennst Dich selbst kaum, kennst Dein Wahres Wesen, das Kind in Dir, das wunderbare Strahlen in Dir nicht mehr.

Und Du bist Dir dennoch sicher, dass Du vernünftig bist, normal bist und alles unter Kontrolle hast, auch wenn Du Dich eigentlich vor Dir selbst oder vor Deinem eigenen Inneren fürchtest...

Und solange Du nach vorne schaust und Dich mit Deiner Zukunft und mit Deiner Umwelt beschäftigst, Dich gut genug ablenkst,

wird Dir Deine innere Mauer nicht bewusst, obwohl sie immer da ist...


  • Du fühlst Dich nicht, nicht wirklich, - fühlst nicht, wie es Dir mit Dir selbst geht, fühlst nicht wo Deine Liebe geblieben ist, diese wunderbare kindliche Liebe, die Dich einst mit allem verbunden hat.

Doch fühlst Du Dich dennoch wertvoll, weil Du versuchst, stets cool und gut drauf zu sein, die Erwartungen anderer zu erfüllen und ihnen zu geben, was auch immer sie brauchen. Und solange Dich andere brauchen, kannst Du Dich wertvoll fühlen, obwohl Du erfüllt bist mit Angst, die Zuneigung und Liebe anderer zu verlieren.

Und solange Du nach vorne schaust und Dich mit Deiner Zukunft und mit Deiner Umwelt beschäftigst, Dich gut genug ablenkst, nur andere Menschen fühlst und nicht Dich selbst,

musst Du Deine innere Mauer weder erkennen noch fühlen, obwohl sie immer da ist...


  • Du lebst Dich nicht, nicht wirklich, weil Du nicht weißt und auch nicht den Mut hast herauszufinden, was Du wirklich willst! Dass Du eigentlich hierher gekommen bist, um etwas Wunderbares zu leben, DICH, Dein Innerstes in dieses Leben zu bringen!

Dennoch fühlst Du Dich fähig, weil Du ja etwas „gelernt“ hast, etwas halbwegs gut kannst... und Du fühlst Dich auch nützlich und erledigst alles, was Dir aufgetragen wird und was zu erledigen ist. Denn solange Du für andere nützlich bist, kannst Du Dich auch fähig fühlen, obwohl Du auch ständig Angst hast zu versagen.

Doch solange Du nach vorne schaust und Dich mit Deiner Zukunft, mit anderen Menschen und mit Deiner Umwelt beschäftigst, ständig etwas Nützliches tust,

wird Dir Deine innere Mauer nicht bewusst, obwohl sie immer da ist...



  • Du lässt auch nicht los, nicht wirklich, bleibst angespannt, lässt Dir nicht helfen, weil Du Dich nicht schwach fühlen willst, willst lieber kämpfen, gewinnen und erfolgreich sein, innerlich und äußerlich ohne Vertrauen leben, einfach weil Du es gewohnt bist und weil es Dir zu mühselig erscheint etwas zu ändern.

Und Du fühlst Dich ja „gut“, weil Du so fleißig und getrieben bist oder warst, soviel leistest und schaffst oder bereits geleistet hast und das mit so wenig Hilfe. Obwohl Du auch ständig Angst vor Deiner Wut hast, die viel zu groß ist, als dass Du Dir trauen würdest sie zuzulassen...

Aber solange Du nach vorne schaust und Dich mit Deiner Zukunft, mit anderen Menschen und mit Deiner Umwelt beschäftigst, ständig fleißig weiterarbeitest,

wird Dir Deine innere Mauer nicht bewusst, obwohl sie immer da ist...


  • Du fühlst Dich nicht reich und geliebt, nicht wirklich. Bleibst lieber oberflächlich und fühlst somit auch nicht, wie arm Du IN DIR geworden bist, wie wenig echte Freude in Dir ist, wie wenig Du Dich vom Leben berühren lässt, aus Angst vor einem viel zu großen Schmerz, vor einer viel zu großen Traurigkeit und vor einer emotionslosen Verbitterung, die zu heilen Dir unmöglich erscheint...

Und doch fühlst Du Dich zufrieden, weil Du bescheiden genug bist, um mit dem auszukommen, was Du hast oder Dich einfach dazu zwingst, genügend anzusparen, damit Du Dir irgendwann auch etwas leisten kannst.

Aber solange Du nach vorne schaust und Dich mit Deiner Zukunft, mit anderen Menschen und mit Deiner Umwelt beschäftigst, ständig sparsam und bescheiden bleibst,

wird Dir Deine innere Mauer nicht bewusst, obwohl sie immer da ist...


  • Und Du bist blind geworden, nimmst nicht mehr wahr, was IN DIR selbst los ist, bist starr und steif geworden und der Sinn ist Dir abhanden gekommen. Einfach weil Du gewohnt bist wegzuschauen und jeder Angst auszuweichen, auch wenn Du damit den Sinn verlierst und nicht mehr verstehst, worum es geht und was Du Dir zu lernen vorgenommen hättest. Was macht noch Sinn, in Dir, in Deinem Leben? Wo ist Das Licht dem Du folgst? Wo ist Deine Neugier geblieben und Dein Mut Dich zu erneuern?

Es ist schon klar, Du fühlst Dich dennoch „sicher“, weil Du so viel weißt und glaubst, Dich auszukennen - in Dir und auch in Deinem Leben... Obwohl Du auch ständig Angst hast,

Angst - Dich zu verändern,

Angst - Dein Leben zu verändern,

Angst - vielleicht alles zu zerstören,

Angst - vor dem Fremden, Unbekannten, vor dem Ungewissen,

Angst - vor der Zukunft,

Angst - vor Neuem,

Angst vor so VIELEM...

Aber solange Du nach vorne schaust und Dich mit einer Zukunft beschäftigst, die es gar noch nicht gibt, Dich mit anderen Menschen und mit Deiner Umwelt beschäftigst, die Du nicht ändern wirst, Dir ständig einredest, dass es einfach so ist wie es ist und die Ausrede benutzt, dass man ja eh nichts ändern kann - wird Dir Deine innere Mauer nicht bewusst, obwohl sie immer da ist...


Was mir auf meinem spirituellen Weg durch die viele Inspirationen durch die geistige Welt klar geworden ist, diese Mauer UND was auch immer dahinter ist, das nehme ich mit! Egal wohin ich gehe, egal ob ich lebe oder sterbe. Mein Innerer Reichtum ist mein Leben!

Deshalb versuche ich zuallererst in meinem Leben, den Reichtum in mir selbst zu finden. Auch wenn ich dazu vielen unangenehmen Aspekten und Anteilen meiner Seele begegnen werde.

 

Und das große Geheimnis, das sich darin verbirgt ist:

Dass ich alles in mir wandeln kann

und den Reichtum meiner Seele wieder finde!


PanDeus.com - Heliamus Raimund Stellmach